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Veranstaltungen und Termine

Hier finden Sie unsere Veranstaltungen in der Übersicht.

Zeitraum

      DenkOrt Deportation Aub

      24.10.2021 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr Stadt Aub Schloss Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Seit Juni 2020 gibt es am Würzburger Hauptbahnhof mit dem
      „DenkOrt Deportationen 1941 - 1944“ einen neuen Erinnerungsort.
      Künstlerisch gestaltete Gepäckstücke aus unterschiedlichen Materialien
      erinnern an die Menschen, die direkt aus Unterfranken
      deportiert wurden und an die zerstörten jüdischen Gemeinden. In
      diesen Gemeinden mit ehemals jüdischem Leben findet jeweils
      ein identisches Gepäckstück seinen Platz, zur Erinnerung und zur
      Mahnung vor Ort. Auch jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger
      aus Aub, die nach den schrecklichen Geschehnissen der Reichspogromnacht
      und der antijüdischen Stimmung nicht länger hier
      leben konnten und Aub verließen, wurden von Würzburg aus deportiert.
      An sie erinnert in Würzburg und in Aub zukünftig jeweils
      ein Koffer aus Muschelkalk, gestaltet von Altbürgermeister und
      Steinmetz Robert Melber. In Würzburg wurde der Auber Koffer
      bereits am 24.September zusammen mit weiteren Gepäckstücken
      in den „DenkOrt Deportationen“ eingefügt.
      In Aub wird der entsprechende Koffer am Sonntag, den 24. Oktober
      um 11 Uhr aufgestellt.
      Standort ist ein Areal vor dem Auber Schloss, dem früheren Sitz
      des Amtsgerichts. Dorthin wurden in der Reichspogromnacht -
      zum Teil mit Gewalt - die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger
      gebracht und stundenlang festgehalten. Von dort aus wurden die
      jüdischen Männer nach Ochsenfurt ins Gefängnis transportiert
      und dort bis zu drei Wochen lang inhaftiert.

      Führung: „Sie waren unsere Nachbarn“ - Spuren jüdischen Lebens in Aub

      24.10.2021 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr Heimatverein Aub Marktplatz Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Über Jahrhunderte hinweg gab es in Aub eine jüdische Gemeinde.
      Im Schutz der Burg bestand eine jüdische Ansiedlung nachweislich
      seit dem Ende des 13. Jahrhunderts.
      Die letzten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger waren gezwungen
      in der Folge der Ereignisse der Reichspogromnacht, die
      Stadt Aub zu verlassen.
      Die lange jüdische Geschichte von Aub können sie bei einer Führung
      mit Herrn Georg Pfeuffer, dem Vorsitzenden des Heimatvereins,
      kennenlernen.

      Chorkonzert Frauenchor Ars Musica

      24.10.2021 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ars Musica Aub e.V. Spitalkirche Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Wer die Konzerte des Frauenchores Ars Musica kennt, weiß,
      dass ihn selten zu hörende Musik für Frauenensemble erwartet –
      sowohl geistliche Musik als auch weltliche Volksweisen, einstimmiger
      und vielstimmigen Gesang in immer neuer und abwechslungsreicher
      Klangkombination, Musik aus dem Mittelalter bis hin
      zum 20. Jahrhundert.

      Cool Jazz Sound Paul Desmond

      24.10.2021 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ars Musica Aub e.V. Ars Musica Aub E-Mail schreiben Zur Website

      „Geschüttelt, nicht gerührt“ - Der bekannteste Geheimagent der
      Welt mit der Nummer 007 ist ebenso ein Inbegriff für Stil und Geschmack
      wie der Sound des Saxophonisten Paul Desmond, der
      selbst wie ein „Dry Martini“ klingt. Das Lebensgefühl der mondänen
      Agentenfilme mit seinen Szenen in glamourösen Casinos
      passt so perfekt zu der eleganten klassischen Jazz-Musik von
      pure desmond, dem preisgekrönten Ensemble aus Deutschland,
      das sich in seinem neuen Album den legendären Songs zur Filmreihe
      widmet. In der 60-jährigen Geschichte der Filme dieser Reihe
      spiegelt sich die Entwicklung der populären Musikgeschichte
      ebenso wieder wie der technische Fortschritt in den Gadgets der
      Bond-Autos.
      Die vier Musiker von pure desmond schaffen den Spagat zwischen
      diesen vielen verschiedenen musikalischen Welten und
      verbinden sie durch ihre instrumentalen Bearbeitungen im modernen
      Cool Jazz Sound zu etwas Neuem.
      Mit ihren Interpretationen nehmen sie den Hörer mit auf eine Fahrt
      durch die Welt von James Bond – voll fieser Bösewichter, rasanter
      Verfolgungsjagden, luxuriöser Reisen und romantischer Flirts.

      Votrag Staub und Sensationen, Genisafunde aus Aub

      25.10.2021 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr Förderverein Fränkisches Spitalmuseum Aub Fränkisches Spitalmuseum Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Vortrag von Frau Dr. Martina Edelmann,
      Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums mit Synagoge in Veitshöchheim
      und Leiterin des Genisaprojektes.
      Der Begriff Genisa (Plural: Genisoth) bedeutet Schatzkammer,
      Aufbewahrungsort für wertvolle Gegenstände oder Depot. Dies
      kann ein Gefäß, ein Kasten oder ein abgeschlossener Raum in
      einem Gebäude sein. In Süddeutschland waren es die Dachböden
      der Synagogen.
      Am Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim werden Genisafunde
      aus ehemaligen Synagogen gesichtet, beschrieben, näher
      bestimmt und nach einem einheitlichen Beschreibungsraster in
      einer Datenbank inventarisiert. Durch die Inhalte einer Genisa
      können zahlreiche Bereiche des jüdischen Lebens neu erschlossen
      werden wie etwa die Einstellung zu religiösen Fragen, soziale
      oder wirtschaftlichen Strukturen oder Lesegewohnheiten sowie
      Schreib-und Sprachverhalten. Nicht nur die jüdische Orts- oder
      Personengeschichte wird dadurch greifbarer. Genisafunde leisten
      auch für die Erforschung der regionalen Landes- und Kulturgeschichte
      einen wichtigen Beitrag. Im Vortrag werden die Funde
      aus Aub genauer vorgestellt.

      Vortrag: Landjuden in Unterfranken und anderswo

      27.10.2021 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr Förderverein Fränkisches Spitalmuseum Aub Fränkisches Spitalmuseum Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Vortrag von Frau Dr. Rotraud Ries,
      Leiterin des Johanna Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und
      Kultur in Unterfranken (Würzburg).
      Frau Dr. Ries wird in ihrem Vortrag auf die Entstehung und Ausprägung
      des Landjudentums seit dem 15. Jahrhundert eingehen.
      Landjuden gab es im Laufe der Frühen Neuzeit fast überall im
      deutschsprachigen Raum - allerdings mit regionalen Unterschieden.
      Besonders ausgeprägt war es im süddeutschen Raum in einem
      Streifen zwischen dem Elsass und dem Raum Nordhessen
      und Südthüringen.
      Am Beispiel Unterfrankens wird gezeigt, welche Auswirkungen
      das Leben auf dem Land für die wirtschaftliche Stellung und die
      kulturelle Entwicklung der jüdischen Bevölkerung hatte und welche
      Spuren jüdisches Leben in den Dörfern und Kleinstädten
      hinterlassen hat.

      Musik und Rezitation "Entartete Musik!?"

      29.10.2021 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr Förderverein Fränkisches Spitalmuseum Aub Spitalkirche Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Musik und Rezitation mit Werken ver│rückter Künstler in den Bereichen
      Neue Musik, Jiddische Musik & Jazz.
      Im Rahmen des Gedenkjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in
      Deutschland“ soll in Würzburg und den drei Landkreisgemeinden
      Aub, Röttingen und Gaukönigshofen mit ihrer reichen jüdischen
      Geschichte wieder Musik erklingen, die in der Zeit des Nationalsozialismus
      verfemt und verboten war.
      Entartete Musik – mit diesem Begriff wurden im Naziregime all
      jene Werke der musikalischen Moderne des 20. Jahrhunderts
      gekennzeichnet, die nicht der Ideologie des Nationalsozialismus
      entsprachen.
      Ziel des Konzeptprogramms ist das Wiederaufleben lassen dieser
      vergessenen Musik. Die Form der Gegenüberstellung von
      als „entartet“ diffamierter Musik mit ausgewählten Texten soll zur
      Auseinandersetzung mit dem Begriff „Entartete Musik“ und dessen
      Kontext anregen. Die Rezitationsteile bestehen aus Stimmen
      von NS-Funktionären und Pressemeldungen der damaligen Zeit,
      sowie aus Tagebucheinträgen damals verbotener Künstler, aber
      auch aus Texten mit „schwarzem“ jiddischen Humor.

      Termine:
      Aub, Spitalkirche Fr, 29.10.2021, 20 Uhr,
      Röttingen, Spitalkirche Sa, 30.10.2021, 20 Uhr
      Würzburg, Shalom Europa, David Schuster Saal So, 31.10.2021, 11 Uhr
      Gaukönigshofen, Synagoge So, 31.10.2021, 17 Uhr

      Führung: „Sie waren unsere Nachbarn“ - Spuren jüdischen Lebens in Aub

      31.10.2021 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr Heimatverein Aub Marktplatz Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Über Jahrhunderte hinweg gab es in Aub eine jüdische Gemeinde.
      Im Schutz der Burg bestand eine jüdische Ansiedlung nachweislich
      seit dem Ende des 13. Jahrhunderts.
      Die letzten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger waren gezwungen
      in der Folge der Ereignisse der Reichspogromnacht, die
      Stadt Aub zu verlassen.
      Die lange jüdische Geschichte von Aub können sie bei einer Führung
      mit Herrn Georg Pfeuffer, dem Vorsitzenden des Heimatvereins,
      kennenlernen.

      Mehr als Oldies, Two Again

      07.11.2021 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Ars Musica Aub e.V. Ars Musica Aub E-Mail schreiben Zur Website

      Das Acoustic Duo präsentiert ein zweiteiliges Projekt:
      A tribute to Bob Dylan & A little Bit of Blues `n`Swing
      Von American Folk über Pop bis zu Blues and Swing pflegen Kurt
      Faber und Harald Fuchs ihre Leidenschaft für die leisen Töne mit
      meist zweistimmigem, harmonischem Gesang dezent von Gitarre
      und Percussion begleitet.
      Ihre Fans lieben die Perlen aus etwa hundert Jahren Popgeschichte,
      besonders auch die kleinen Geschichten und Infos zu
      Songs, Schreibern und Entstehungszeit.
      Die beiden Musiker und Freunde feierten gerade ihr 40-jähriges
      Bühnenjubiläum.

      „Fauste“ - Spiel mit Puppen frei nach Goethe, Thomas Glasmeyer

      14.11.2021 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Ars Musica Aub e.V. Ars Musica Aub E-Mail schreiben Zur Website

      ZUEIGNUNG DES PUPPENSPIELERS AN SEIN PUBLIKUM:
      ...wohl mögen meine Reime sich in Teilen etwas beißen, doch
      ihr, ihr werdet mir dies‘ sicherlich verzeih‘n, denn ganz am End‘ -
      da bin ich gewiss - wird‘s heißen: Dies Puppenspiel von Heinrich
      Fausten ist klein und fein!
      Frei nach Goethe wird, in einer neu erstellten Textversion, die alte
      Geschichte von Heinrich Faust erzählt, der seine Seele dem Teufel
      verkauft, um Erkenntnis, vor allem aber Spaß zu gewinnen.
      Das klappt, auch in dieser Bearbeitung, nur bedingt, denn Faust
      zeigt Gewissen...(na schau, des „Schöpfers Kalkül“ geht ja auf...)
      Um die Verwirrung perfekt zu machen, werden noch Elemente
      aus Faust II hinzugemixt, die in der Regel eh‘ niemand kapiert -
      nicht einmal Mephisto, weshalb der am Ende auch in die Röhre
      schaut. Also alles beim alten.
      Regie - Martin Menner
      Musik - Wolfgang Salomon
      Text, Ausstattung & Spiel - Thomas Glasmeyer

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